Über uns
Als Spezialist für Energieeffiziente Lüftungssysteme und kontrollierte Wohnraumlüftung sind wir ganz dicht an den Wünsche und Bedürfnissen der Klima- und Lüftungsindustrie und den Installationsbetrieben heran-getreten. Mit unserer eigenen Produktion, der Grieser ProLog GmbH haben wir vor Jahren den Weg ein-geschlagen, eigene und innovative Produkte selbst herzustellen und damit die Möglichkeit geschaffen, gezielt auf Markterfordernisse einzugehen. So ist zum Beispiel unser Flachkanalsystem "Flatpack®", mit nur 5 cm* Bauhöhe, aus dem Wunsch entstanden, kontrollierte Wohnungslüftungen auch unter beengten Montagebedingunen installieren zu können – so wie sie vor allem im privaten Bereich anzutreffen sind. Mit unserer Serie "Flatpack™ bieten wir das gesamte Flachkanalsystem und Design-Luftauslässe mit hochwertigen Beschichtungen und unterschiedlichen Farben zur Sichtmontage an. Damit ist es erstmals möglich, Lüftungsleitungen in ein architektonisches Gesamtkonzept einzubinden und energiesparende, umweltfreundliche Technik mit hoher optischer Qualität zu verbinden.
Die Montage erfolgt als Stecksystem mit eingebauten Kunststoffdichtungen. Befestigt wird das System durch integrierte und bereits Vor-gebohrte Befestigungsleisten oder mit Befestigungsklammern. Zur Auswahl kann die Auslegungsstabelle eine Hilfestellung zur Ermittlung sein. Genaue Berechnungen Ihrer Anlage sind damit jedoch nicht durchgeführt und müssen ggf. angepasst werden. Die Flachkanäle bestehen soweit nicht anders angegeben aus verzinktem Stahlblech in 0,6 mm Stärke. Für Edelstahlflachkanäle weichen diese Daten ab. Stutzenlänge bzw. die Einstecktiefe beträgt in der Regel 2 x 40 mm. Maßangaben sind, wenn nicht besonders aufgeführt, immer ohne Einstecktiefe angegeben. Dichtungen bestehen aus ca. 28 mm breitem Dichtband, werksseitig bereits aufgebracht. Hierbei handelt es sich um Moosgummi-dichtungen, welche die Passgenauigkeit der Steckteile erheblich verbessert. ProLog Flachkanäle werden in der Regel in den Estrich im Fußboden eingegossen. Die Moosgummidichtungen verhindern hier weitgehend das Einfliesen von Estrich in die Verbindungen. Sicherheitshalber empfehlen wir jedoch immer das absichern mit Gewebklebeband optional bei Grieser ProLog erhältlich. Auch sind Grieser ProLog Flachkanäle zur Wand- und Deckenmontage geeignet. Bei diesen Verwendungen ist jedoch darauf zu achten, dass Flachkanäle Aufgrund der Fertigung immer ein wenig Spiel haben. Soll der Flachkanal in der Wand oder in der Decke verbaut werden, sollten diese Verbindungen immer mit Dichtband zusätzlich abgedichtet werden um Druckverluste zu vermeiden. Grieser ProLog Flachkanäle sind nicht isoliert. Bei einer Verwendung im Außenbereich bzw. in Keller- oder Dachgeschossräumen ist eine geeignete Isolation zu empfehlen.
Die in den letzten Jahren deutlich gestiegenen Energiekosten verstärken, gemeinsam mit der seit 2002 in Deutschland gültigen Energieeinsparvorordnung (ENEV), den Trend zum bewussteren, sparsameren Umgang mit Heiz- und Wärmeenergie in privat und beruflich genutzten Gebäuden. Darin wird erstmals das Haus energetisch als Ganzes betrachtet. Nicht mehr nur der Heizwärmebedarf eines Hauses fließt in die Berechnung ein (wie in der früheren Wärmeschutzverordnung), sondern auch die Energie, die für Raumlüftung und Trinkwassererwärmung benötigt wird. Aus der Gesamtzahl dieser Parameter wird der Primärenergiebedarf eines Hauses ermittelt.
Früher galten allein die Wärmedämmaßnahmen der Außenhülle des Hauses als maßgeblich, wenn es um die Einhaltung der vorgeschriebenen Werte ging. Heute spielen auch die technischen Anlagen für Heizung, Lüftung und Warmwasserbereitung eine große Rolle. Der Gesetz-geber hat inzwischen strenge Grenzen für den Energieverbrauch bei Neubauten gesetzt. Allein mit baulichen Maßnahmen im Bereich der Wärmedämmung sind diese Werte kaum einzuhalten. Darum setzt sich das Prinzip der mechanischen Wohnraumlüftung zunehmend durch. Einerseits besteht der Bedarf nach angenehmer Wärme in der Wohnung, andererseits ist auch Frischluft für das menschliche Wohlbefinden unverzichtbar. Die Frischluftzufuhr durch das Öffnen der Fenster ist energetisch jedoch wenig sinnvoll. Bis zu 50 % der Energie gehen dabei verloren, ferner ist eine ausreichende Belüftung durch das öffnen von Fenstern meist nicht umsetzbar. Vier bis sechs Mal am Tag müsste quergelüftet werden, um einen energiesparenden und hygienischen Mindestluftwechsel zu erreichen. Das schafft kaum jemand. Haus- und Wohnungseigentümer müssen ihre Mieter auf diese Vorgabe hinweisen. Treten Schäden durch mangelhafte Fensterlüftung auf, ist der Bauherr im Allgemeinen dennoch in der Nachweispflicht. Er sollte sich mit den Mietern daher von Anfang an auf geeignete Lüftungsmaßnahmen verständigen. Die kontrollierte Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung trägt beiden Bedürfnissen Rechnung. Die zugeführte, bereits vorgewärmte Außenluft erreicht im Raum schneller wieder die gewünschte Temperatur, ohne dass Zuglufteffekte auftreten. Dadurch ergibt sich ein hohes Kostenersparnispotenzial durch eine deutliche Reduzierung des Energieverbrauchs. Menschen verbrauchen Sauerstoff und geben Kohlendioxid an die Luft ab. Pro Stunde können bis zu 75 Liter CO2 und bis zu 175 Gramm Wasserdampf entstehen. Verbrauchte Luft und Raumluftfeuchte werden nach außen abgeführt, um ein gesundes Raumklima zu gewährleisten.
Die Gesundheit ist unser höchstes Gut. Durch den Einsatz einer Lüftungsanlage können die Beschwerden von Allergikern deutlich gemildert werden, weil Staub, Pollen und andere Schwebestoffe nicht ins Haus gelangen. Zudem erfolgt der Luftaustausch so effektiv, dass gesundheitsschädliche Schimmelpilze oder Stockflecken nicht entstehen können. Wichtig für das menschliche Wohlbefinden ist auch die Tatsache, dass Außengeräusche wie Straßen- oder Eisenbahnlärm nicht in die Wohnung dringen, weil bei der kontrollierten Wohnungsbelüftung keine durchgehenden Öffnungen in den Wänden auftreten. Die Fenster bleiben geschlossen. Gerüche und Dampf aus Küche und Bad werden trotzdem ständig kontrolliert abgeführt.
Der Feuchteschutz ist ein zentraler Punkt bei der Vermeidung von Schäden an Gebäuden. Jede Person gibt pro Tag ca. 4 Liter Feuchtigkeit an die Raumluft ab. Zusätzlich kommen Feuchtebelastungen durch Küche, Hauswirtschafts- und Sanitärräume hinzu. Wird diese Feuchtigkeit nicht wirkungsvoll nach außen abgeführt, schlägt sie sich innerhalb der Räume nieder. Die Folgen reichen von Schimmelbildung bis zu massiven Gebäudeschäden. Durch die kontrollierte Wohnraumlüftung wird die Abführung der überschüssigen Feuchtigkeit effizient gesteuert. Sie ist für moderne Niedrigenergiehäuser unverzichtbar und dient neben der Optimierung des Raumklimas auch dem dauerhaften Erhalt der Bausubstanz.
Neben Dämmmaßnahmen im Außen- und Innenbereich, gewinnt dabei die kontrollierte Wohnungslüftung eine immer größere Bedeutung. Bisher allerdings mit dem Nachteil eines hohen Raumbedarfes, der fast nur im Neubau zu realisieren war. In Altbauten konnten die notwendigen Installationsebenen, für die größtenteils runden Luftleitungen, nur mit erheblichem Aufwand und Einbußen in der Raumfl äche verwirklicht werden. Die, vor allem bei vollwärmegedämmten Gebäuden zwingend notwendige kontrollierte Raumbelüftung, wurde damit nur selten effizient eingebaut, mit allen Nachteilen, die eine schlechte Raumbelüftung mit sich bringt.
Durch unser Flachluftkanalsystem FLATPACK® gehören jedoch diese Einschränkungen der Vergangenheit an. Mit dem gerade einmal 50 mm* hohen Flachkanalsystem, ist eine platzsparende und einfache Installation möglich. Nicht nur im Neubau, sondern auch im Altbau, ohne sichtbare Rohre, versteckt z. B. in Wänden, Böden oder Decken – buchstäblich im letzten Winkel Ihres Gebäudes. Darüber hinaus bieten wir Ihnen mit FLATPACK COLOR® eine designorientierte Lösungen zur Sichtmontage in unterschiedlichen Farben und mit Designluft auslässen an. Und da wir unser FLATPACk® zu einem System entwickelt haben, bieten wir Ihnen komplette Wohnungslüftungssysteme an, von der Luftleitung bis zum Lüftungsgerät einschließlich Erdwärmetauschern, Montagematerial usw. Abgestimmt auf die unterschiedlichsten Wohn- bzw. Nutzflächen und Komfortansprüche.
Eine Wohnraumlüftungsanlage sorgt für ein ausgewogenes, angenehmes Innenraumklima. Sie bringt ständig neue Luft in die Wohnräume und transportiert verbrauchte Luft nach außen. Über die Wärmerückgewinnung wird Wärme von der Abluft auf die Zuluft übertragen und bleibt somit dem Gebäude erhalten. Eine konstante Außenluftmenge wird im zentralen Lüftungsgerät gefiltert, durch den Wärmeüberträger erwärmt und über Luftauslässe den Wohn- und Schlafräumen des Hauses zugeführt (Zuluft ). Die gleiche Luftmenge wird aus Küche, Bad und WC abgeführt, die Wärme über den Wärmeüberträger entzogen und anschließend nach außen geleitet (Fortluft). Eine Vermischung der Abluft und der Zuluft findet nicht statt.
Die Grieser ProLog GmbH steht Ihnen zur Seite wenn es auch bei Ihnen um frische, saubere und gesunde Luft geht!
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